Der Umgang mit Müll

Schon wieder ist der Müllsack voll und wieder ziehst du dir deine Schuhe an und bringst ihn zum Sammelcontainer vor der Türe. Da stehst du und auch die großen Container sind voll! Die Müllsäcke stapeln sich darauf, davor und vielleicht schon um den Container selbst. Einfach dazu stellen? Nein!!! Den Müll wieder mit nachhause nehmen? Ehrlich, wer will das schon!? Also was tun?

Das Problem fängt dabei leider schon viel früher an:


Tag täglich versinken wir regelrecht in unserem Müll. Wir haben den Luxus, dass dieser Müll regelmäßig von der hiesigen Müllabfuhr abgeholt wird, aber zu schätzen wissen wir das oft nicht. Zu selbstverständlich scheint uns das, kennen wir es auch nicht anders, aber das ist es nicht!

Die Bediensteten der Stadt/Gemeinden, die täglich dafür sorgen, dass unsere Straßen und Gegenden sauber sind, machen das auch nicht kostenlos oder zum Spaß. Sie sind dazu angestellt und werden dafür bezahlt, richtig. Was aber nicht heißt, dass man ihnen jeden Dreck vor die Füße werfen kann und soll, mit der Begründung, das ist ja ihr Job. So einfach ist das nicht. Überleg mal in deinem Job, wenn deine Arbeitskollegen dir rücksichtslos alle arbeiten, ob du dafür zuständig bist oder nicht, vor die Füße werfen, wo würde das Enden? Es gibt klare Regeln und auch diese Angestellten haben eine genaue Jobbeschreibung.

Also lass uns aufhören ihnen ihre Arbeit unnötig schwer zu machen und fangen wir an uns mit dem Thema Müll auseinander zu setzen. Wir alle profitieren am Ende davon.

Weniger Müll, zuhause und auf den Straßen, weniger Ausgaben. Vieles an Steuergelder, die wir uns hier einsparen, können für wesentlich sinnvollere Zwecke genutzt werden, ein sauberes Straßenbild UND die fleißigen Helfer der Stadt könnten wieder in einem angenehmeren Arbeitsklima tätig sein! Was haltest du davon? Klingt doch gut, oder?

Wie wir das erreichen sollen - fragst du dich? Dadurch das wir uns mit drei Grundlegenden Bereichen befassen


  • mit der Müllvermeidung – wie kann ich gerade Verpackungsmüll stark reduzieren?


Ein Anfang kann schon beim Einkauf gemacht werden. Nimm deine eigene Stofftaschen zum Einkauf mit. Kauf, wenn möglich, unverpackt oder in Großpackungen statt in kleinen einzelnen oder üppig verpackten Waren.

Sag Nein zu den vielen Gratiszeitungen und Prospekten, die meist ungelesen im Papier landen. Ein „Bitte keine Werbung“ Aufkleber am Briefkasten ist ein erster Schritt. Nutzt dies nichts, kann beim hiesigen Zeitungsverteiler telefonisch eine Beschwerde eingelegt werden.

Der effektivste Weg zur Müllvermeidung besteht darin, unnötige Dinge gar nicht erst zu kaufen bzw. nutzen. Fehlt die Nachfrage, werden die Dinge bald auch nicht mehr produziert.

Viele weitere spannende Tipps und eine eigene Abfalltrennbroschüre findest du im weiterführenden Link von umweltv





  • mit der Mülltrennung – gewöhnlicher Hausmüll oder Sperrmüll? Wie wird getrennt und in welche Kategorien geteilt?


Benutzte Taschentücher gehören nicht in das Papier, wie auch ich das viele Jahre angenommen habe, sondern in den Restmüll. Ebenso gebrauchtes Backpapier.

Da gut 75% des Papiermülles wiederverwertet und u.a. zu Toilettenpapier, Kopierpapier und Schreibblöcken verarbeitet wird, sollte das Papier sortenrein sein.

Warum Mülltrennen so wichtig ist und eine genaue Auflistung was in welchen Müll darf, findest du im untenstehenden Link von abfallv



  • mit der angemessen entsorgen – Was darf ich wann, wie und wohin bringen?

Ein großes Problem ist auch die Entsorgung von Hausmüll an öffentlichen Plätzen und in den öffentlichen Müllkübeln. Das der eigene Hausmüll nur in den eigens dafür vorgesehenen Müllcontainern entsorgt werden dürfen, die für deine Wohnung/dein Haus im Mietvertrag vorgeschrieben ist sollte eigentlich klar sein.

Die öffentlichen Müllkübel sind ebenfalls nicht dazu da, um größere Mengen an Müll zu entsorgen, wie ich es oft traurigerweise gerade am See oft erleben muss. Die meisten öffentlichen Müllkübel sind lediglich für Kleinkram gedacht. Für Zuckerlepapier, Taschentuch, die Verpackung deines Jausenbrotes oder einzelne Trinkflaschen, wenn es sich nicht vermeiden lässt, und das wars. Gerade wenn mehr Müll anfällt, wäre es besser diesen wieder mit nachhause zu nehmen und dort getrennt zu entsorgen!

Hast du Fragen zu Müllstationen, Sperrmüllcheck und Abholungsterminen, dann wende dich gleich direkt an den Bürgerservice oder an deine Gemeinde.

Im Anschluss habe ich dir noch einen hilfreichen Link von Focus, für Fragen rund um die Abfallwirtschaft und um die Frage zu klären, was genau wird unter Sperrmüll verstanden!?




Ich hoffe mein Artikel "der Umgang mit Müll" hat dir gefallen und ich konnte dir ein paar neue Erkenntnisse bescheren. Über ein Like und einen Kommentar von dir würde ich mich sehr freuen. Anregungen zu meinem Artikel nehme ich sehr gerne entgegen.

Ich wünsche dir eine schöne Zeit, viel Spaß beim zukünftigen Müllvermeiden und bis zum nächsten Mal


Liebe Grüße


deine Nadja




39 Ansichten0 Kommentare